Heimsieg für Munich Cowboys

Nach dem harten Auftakt gegen Schwäbisch Hall haben die Munich Cowboys in der effect®️ENERGY German Football League den nächsten Schritt getan und ihr Heimspiel gegen Regensburg Phoenix mit 24:13 gewonnen. Dabei stand am Schluss weniger ein hohes Ergebnis als vielmehr die Feinabstimmung und das Automatisieren von Abläufen im Vordergrund.

Nach Kickoff der Munich Cowboys sahen die 1012 Zuschauer bei herrlichem Sonnenschein einen ambitionierten Aufsteiger aus Regensburg, dem es aber an Durchschlagskraft fehlte. So konnten die Gastgeber die ersten Punkte erzielen. Münchens Quarterback Nick Semptimphelter fand mit einem präzisen Pass Wide Receiver Gabriel Boccella und der lief über die linke Seite allen davon zur 7:0-Führung (PAT Max Mittasch) für die Munich Cowboys.

Etwa drei Minuten im zweiten Viertel war es Max Mittasch, der mit einem 25-Yards-Field Goal auf 10:0 erhöhte. Dem anschließenden 79-Yards-Return der Regensburger folgten aber keine Punkte. Zwar standen die Gäste später Zentimeter vor der Münchener Endzone, sie brachten den Ball aber nicht unter. Nach einem Fumble hieß es „First Down Munich Cowboys“. Dies sollte sich dann auch für die Phoenix rächen. Eine Minute vor der Pause fand Spielmacher Semptimphelter mit seinem Pass Sebastian Reiner und der erhöhte auf 17:0 (PAT Max Mittasch).

Nach der Pause standen die Abwehrreihen beider Teams im Fokus, so dass keine weiteren Punkte auf das Scoreboard kamen. Den Gästen gelang es nicht wirklich, Druck aufzubauen und eine Aufholjagd zu starten.

Mitte des Schlussviertels fand erneut ein Pass von Nick Semptimphelter seinen Passempfänger Gabriel Boccella und der machte einen 78-Yards-Touchdown perfekt zum 24:0 (PAT Max Mittasch). Danach gaben die Hausherren den Backups die Chance auf Spielzeit. Zweieinhalb Minuten vor dem Ende passte Regensburgs Quarterback Cameron James Yowell auf Wide Receiver Jadon Gildersleeve zum 24:6-Anschluss. Die anschließend versuchte Two-Point-Conversion misslang ebenso wie der danach versuchte Onside Kick. Fünfzehn Sekunden vor dem Ende waren es nochmals die Regensburger, die einen Angriff erfolgreich abschlossen. Dieses Mal passte Yowell auf Kevin Evert zum 24:13 (PAT Dominik Laßmann). Dies sollte dann auch der Endstand sein.

Insgesamt hatte man nie das Gefühl, dass die Partie hätte kippen können. Die Munich Cowboys nutzten zum Ende die Chance, vielen Spielern Spielpraxis zu geben. Beide Teams treffen zeitnah beim Rückspiel in Regensburg aufeinander. Hier haben die Phoenix sicher den Anspruch, von Beginn an das Spiel zu diktieren. Ob dies gegen sich weiter qualitativ nach oben entwickelnde Munich Cowboys gelingt, bleibt abzuwarten.

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