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Cowboys reisen zum 1/4-Finale zum amtierenden Deutschen Meister nach Kiel

GFL-klein.pngBereits am 17.9.2011 reisen die Munich Cowboys zum ¼-Finale der Deutschen Meisterschaft 2011 nach Kiel, wo am Sonntag, den 18.9. im Holstein Stadion um 15:00 Uhr das Play Off Spiel gegen die Kiel Baltic Hurricanes stattfindet.

Für die Cowboys gibt es nach zwei Jahren der Abstinenz endlich wieder ein Play Off Spiel. Doch als Gegner trifft man auf niemanden geringeren als den amtierenden Deutschen Meister und Euro Bowl Teilnehmer der Saison 2011, der in dieser Saison souverän die Tabellenspitze in der GFL-Nord erreicht hat und sich so das Heimrecht für seine Play Off Spiele sicherte.

Die Cowboys hingegen beendeten mit einer ausgeglichenen Bilanz die Saison als Viertplatzierter der Südgruppe und sie reisen als klarer Außenseiter nach Kiel. Mit der Teilnahme der Play Offs wurde das Saisonziel 2011 erreicht. Dennoch hindert dies die Cowboys nicht daran, sich jetzt nicht mit diesem Ziel zufrieden zu geben.

„Wir können aufgrund einiger Verletzungen und des Spieltermins am Sonntag leider nicht auf alle unsere Spieler zurück greifen. Dennoch fahren wir nicht nach Kiel, um uns dort kampflos zu ergeben. Der wichtigste Faktor bei jedem Spiel ist der Teamgeist und die Leidenschaft, mit der eine Mannschaft antritt. Diese Leidenschaft habe ich im Training der letzten beiden Wochen bei der Mannschaft feststellen können trotz der nicht optimalen personellen Situation. Obwohl man sicherlich das letzte Spiel der Hurricanes, welches sie mit ihrer zweiten Besetzung gegen Dresden deutlich verloren haben, nicht als Maßstab heranziehen kann, haben wir bei der Analyse aller Spiele der Kieler auch gesehen, dass sie nicht unbesiegbar sind. Marburg hat unter realen Wettkampfbedingungen einen Sieg in dieser Saison geschafft und wir würden dies gerne nachmachen.“ So Head Coach Dan Billadeau.


Präsident Werner L. Maier über das anstehende Spiel: „Für unsere junge Mannschaft ist es sicherlich eine sehr große Herausforderung. Es ist aber auch eine wichtige und gute Erfahrung, vor der zu erwartenden großen Kulisse zu spielen und sich dort zu behaupten. Das mag vielleicht den einen oder anderen jungen Spieler erst mal etwas einschüchtern. Es gibt aber doch nichts Schöneres, als ein gegnerisches Stadion durch seine eigene Leistung zum Schweigen zu bringen und sich Respekt zu erspielen. Hier muss jeder Einzelne zeigen, aus welchem Holz er geschnitzt ist. Die Spieler nehmen nicht bereits die erheblichen Reisestrapazen auf sich, wenn sie nicht gewillt wären, sich genau diesen Respekt zu verdienen. Letztendlich haben wir in Kiel aber auch nichts zu verlieren. Wir können nur gewinnen, an Erfahrung und vielleicht auch mehr, wenn wir unsere mentale Stärke zeigen können und Moral beweisen.“